Ein Rückblick auf die Aktionswoche von JRK und DRK-Blutspendediensten.

Unter dem Motto "Blut+Jung" organisierten JRK-Gruppen, gemeinsam mit den DRK-Blutspendediensten, in der Woche vom 13. bis 20. Juni in vielen Orten Deutschlands spezielle Blutspendetermine, mit denen sie junge Leute auf die Bedeutung der Blutspende aufmerksam machten, sie zum Spenden animierten und so gleichzeitig Knowhow im Veranstaltungsmanagement erwarben.
Blutspenden wurde zum Event - in Kombination mit einem fußballangehauchten Rahmenprogramm, einem Zoo- oder Kinobesuch oder in Kooperation mit einer Bowling-Bahn und einem Basketball-Club.
Der KV Villingen-Schwennigen (Baden-Württemberg) bot während des Blutspende-Termins neben der Übertragung der WM-Spiele auf Großbildleinwand auch ein Tipp-Kick-Turnier und bedankte sich bei allen Erstspendern mit einem Kinogutschein.
Das Jugendrotkreuz Saalfeld (Thüringen) richtete den Blutspende-Tag auf dem Gelände von McDonald's ein. Jeder Spender kam im Anschluss in den Genuss eines McDonald's-Menü.
Das JRK-Team aus Zwickau (Sachsen) organisierte den Blutspende-Termin zusammen mit dem Astoria Kino Cinestar. Alle Blutspender erhielten eine vergünstigte Kinokarte. Und der KV Neuwied (Rheinlad-Pfalz) verlegte die Aktion in den Zoo - inklusive freiem Eintritt für die Spender.
Bei ihren Aktionen - hier seien nur einige bespielhaft genannt - konnten JRK & DRK viele neue junge Erstspender gewinnen und das Blutspenden in ein attraktives Umfeld integrieren. Dieses Konzept soll kein kurzfristiger Abstecher bleiben, sondern ein Ansatz für die Zukunft - das betrifft sowohl die enge Zusammenarbeit zwischen JRK und DRK als auch die Beschreitung neuer Wege zur Gewinnung und Bindung einer jungen Zielgruppe. Denn gegenwärtig stagnieren die Spenderzahlen und die meisten Spender sind in höherem Alter.
Es ist und bleibt ein wichtiges Ziel für das DRK, dem Bedarf an Blutspenden langfristig gerecht zu werden. So kann tagtäglich und unermüdlich jenen geholfen werden, die durch Unfälle und Erkrankungen auf Blutspenden angewiesen sind.
Seite druckenSeite empfehlennach oben
© 2010 Deutsches Jugendrotkreuz