Blutspende am Reichstag

Minister Rösler und Schirmherr der Aktion "Blut + Jung" unterstützte die Blutspendeaktion von JRK und DRK-Blutspendediensten.

Bundesleiter Robin Wagener, stv. JRK-Bundesleiterin Julia Grychtol, stv. JRK-Bundesleiter Thomas Grochtdreis. Foto: DRK
Dr. Präsident Dr. Rudolf Seiters, Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler, JRK-Bundesleiter Robin Wagener, stv. JRK-Bundesleiterin Julia Grychtol, stv. JRK-Bundesleiter Thomas Grochtdreis

BILDERGALERIE

Auf Einladung von DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters spendeten gestern Abgeordnete und Mitarbeiter des Bundestages bei der 16. Blutspende-Aktion des DRK am Berliner Reichstag Blut. Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hatte für die traditionelle Blutspende-Aktion die Schirmherrschaft übernommen. Er unterstützt damit die Kooperation „Blut + Jung“ von DRK und Jugendrotkreuz (JRK), mit der gezielt junge Menschen zur Blutspende motiviert werden. In diesem Jahr waren deshalb insbesondere die jüngeren Bundestagsabgeordneten zur Blutspende aufgerufen.

Der Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maiziere kurz vor seiner Blutspende. Foto: DRK
Der Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maiziere kurz vor seiner Blutspende.

Die erste gute Tat
Bereits um 8.00 Uhr kam der erste prominente Spender: Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maiziere unterstützt das DRK seit Jahren mit seiner Blutspende. Im Laufe des Tages fanden sich bei strahlendem Sonnenschein insgesamt 186 Mitarbeiter und Abgeordnete des Bundestages zur Blutspende in den DRK-Zelten und im DRK-Blutspendemobil zum „Aderlass“ ein – darunter dieses Jahr, auf spezifische Einladung hin, auch zahlreiche junge Spender.

DRK-Präsident R. Seiters, Minister P. Rösler und JRK-Bundesleiter R. Wagener am Eingang des DRK-Blutspendemobils. Foto: DRK
DRK-Präsident R. Seiters, Minister P. Rösler und JRK-Bundesleiter R. Wagener am Eingang des DRK-Blutspendemobils.

Highlight des Tages war der Besuch von Gesundheitsminister Rösler, der als Dank für sein Engagement als Schirmherr ein T-Shirt der Aktion „Blut + Jung“ von JRK-Bundesleiter Robin Wagener überreicht bekam. Gemeinsam mit dem DRK-Präsidenten dankte er ihm für die Würdigung durch das Gesundheitsministerium, besonders den ehrenamtlichen Einsatz des JRK zu unterstützen. Dr. Seiters wies in diesem Zusammenhang auf die herausragende Aufgabe des DRK im Bereich Blutspende hin. Denn täglich werden in Deutschland 15.000 Blutspenden benötigt, für Operationen und die Behandlung schwerer Krankheiten. Das DRK deckt in Deutschland dabei 75 Prozent des Bedarfs an Blutspenden.

"Das gute Gefühl zu helfen"
Dr. Philipp Rösler betonte die Bedeutung des Blutspendens gerade was die Gewinnung von jungen Spendern betrifft: „Es gibt gute Gründe Blut zu spenden: Das gute Gefühl zu helfen und einem Menschen das Leben zu retten. Deshalb unterstütze ich das Engagement der Blutspendedienste des DRK und hoffe, dass viele junge Menschen sich für die Blutspende entscheiden“, sagte der Gesundheitsminister. Das Bundesministerium für Gesundheit fördere gezielt Aktionen der Blutspendedienste, die nachwachsende Spendergenerationen zur Spende motivieren. Im Geschäftsbereich des Ministeriums hat deshalb die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Aktion „Einfach Leben retten! Spende Blut!“ entwickelt.

Der traditionelle Blutspendtermin am Reichstag fand bereits zum 16. Mal statt. Über 2000 Blutkonserven sind bisher zusammengekommen. Foto: DRK
Der traditionelle Blutspendtermin am Reichstag fand bereits zum 16. Mal statt. Über 2000 Blutkonserven sind bisher zusammengekommen.

Die gemeinsame Aktionswoche "Blut + Jung" des JRK und der DRK-Blutspendedienste fand in der Woche vom 14. bis 21. Juni statt. Bundesweit organisierten Jugendrotkreuzler Blutspendetermine für junge Erstspender. "Um die Bedeutung der Blutspende auch in die junge Generation zu tragen, finden und nutzen wir neue Wege“, fasste JRK-Bundesleiter Robin Wagener das Ziel der Aktionswoche zusammen.

Bereits heute liegt das Durchschnittsalter der Spender in vielen Einrichtungen bei über 50 Jahren. Daher ist die langfristige Bindung von jungen Spendern besonders wichtig.

G. Debatin

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