Das Rote Kreuz leistet Sofort-Hilfe nach dem schweren Erdbeben in Chile.

Am 27. Februar wurde Chile von einem schweren Erdbeben mit der Stärke 8,8 auf der Richterskala erschüttert. Mittlerweile gab es über 100 Nachbeben mit Messwerten zwischen 5.0 bis 6.9.
Humanitäre Lage
2 Millionen Menschen sind durch das Erdbeben betroffen. Mindestens 700 Menschen verloren ihr Leben, 1000 Menschen sind vermisst, Tausende wurden obdachlos. In weiten Teilen des Landes ist das Telekommunikationssystem zusammengebrochen. Zahlreiche Strom- und Wasserleitungen sind zerstört. Viele Krankenhäuser, Häfen sowie der internationale Flughafen in Santiago de Chile sind stark beschädigt.
Sofortiger Rotkreuz-Einsatz
Seit Ausbruch der Katastrophe sind alle verfügbaren Freiwilligen Rotkreuzhelfer im Einsatz und beteiligen sich an der Such- und Rettungsaktion. Das Chilenische Rote Kreuz informiert die Opfer auch über das richtige Verhalten bei Erdstößen angesichts der zahlreichen Nachbeben. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften stellt dem Chilenischen Roten Kreuz finanzielle Mittel zur Unterstützung der Opfer zur Verfügung.
Hilfe des DRK
Das Deutsche Rote Kreuz sendet zwei Experten in die Erdbebenregion und prüft den möglichen Einsatz einer Trinkwasseraufbereitungsanlage und anderer Hilfsmaßnahmen. In Zusammenarbeit mit dem Chilenischen Roten Kreuz werden die beiden Delegierten in Kooperation mit der Internationalen Föderation eine Bedarfserhebung durchführen, damit das DRK seinen Hilfseinsatz zielgerichtet abstimmen und umsetzen kann.
Quelle: Team Internationale Zusammenarbeit
Seite druckenSeite empfehlennach oben
© 2010 Deutsches Jugendrotkreuz